Donnerstag, 17. April 2014

gänseblümchen / pixelio.de

Donnerstag, 10. April 2014

Wurst online bestellen!

Einfach von zu Hause übers Internet die Wurst- und Fleischwaren begutachten, einkaufen und direkt vor die Haustür geliefert bekommen – das macht ein Münchner Metzger möglich.

Andreas Sperber betreibt seit 10 Jahren seinen Fleischerladen in München und kam vor ungefähr einem Jahr auf die Idee, seine Ware auch im Netz anzubieten. Hierzu muss man sich einfach auf der Website 
https://www.live-metzgerei.de/ anmelden und kann dann von Dienstag bis Donnerstag frische Wurst, Fleisch, Käse und Aufschnitt bestellen. Andreas Sperber kommuniziert via Webcam und Mikro mit den Kunden und so ist es möglich, dass der Kunde die Qualität der Ware, anders als bei anderen Lebensmitteln-Onlineshops, besser einschätzen kann.
 
Die Kosten für die Produkte sind dieselben wie im Laden, die Versandkosten belaufen sich auf 9,90€ im Münchner Raum. Perfekt für alle, die keine Lust auf lange Parkplatzsuche und anstehen haben. Wir finden die Idee prima. Sollte euer Lieblingsmetzger auch einen Onlineshop einführen?

Donnerstag, 3. April 2014

Gericht des Tages: Wurstkuchen

Schon mal einen Wurstkuchen probiert? Wir auch nicht. Aber wir hätten hier ein tolles Rezept für euch. Entwickelt hat es Thorsten Brandenburg.

Im letzten Jahr haben wir euch den passionierten Griller und Blogger schon einmal vorgestellt. Er hatte beim Innovationspreis "Wurst hat Zukunft!" 2013 mitgemacht und den Sonderpreis für seinen "Wurstlollie", eine Bratwurt der etwas anderen Art, gewonnen. Thorsten hatte zu seinem Geburtstag im Mai 2010 von seiner Frau einen Weber Kugelgrill geschenkt bekommen und von da an gab es kein Halten mehr. Die Anzahl der Grillgeräte nahm stetig zu und im September 2012 stellte er nach fünf Monaten Bauzeit sein eigenes Grillparadies, eine Outdoorküche, fertig. Über seine Grillerlebnisse berichtet er auf seinem Blog MeMyself's BBQ Pit. Hier gibt es jede Menge tolle Rezepte, die der Blogger selbst entwickelt hat. Außerdem stellt Thorsten neue Produkte rund ums Grillen vor und testet sie. Schaut doch mal vorbei! Viel Spaß beim Stöbern!

Donnerstag, 27. März 2014

Achtung, Würstchen hat Vorfahrt!


http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/ho 1

Stellt euch vor, eine riesige rollende Wurst fährt an euch vorbei und verkauft dazu noch leckere Hotdogs. Wer auf diese verrückte aber clevere Idee kam, verraten wir euch hier:
 
Angefangen hat alles mit dem deutschen Auswanderer Oskar Mayer, der bereits um 1900 mit einem Pferdewagen durch die US-Staaten reiste und Weiß-, Bock- und Leberwürste verkaufte. Bei den Menschen kam der Wurstwagen so gut an, dass später sein Neffe 1936 das erste Wienermobil erfand. Seitdem wurde die Fahrzeugflotte ausgebaut, heute gibt es etliche fahrende Würstchen. Die Wienermobile sind inzwischen auf mehr als 500 Veranstaltungen jährlich unterwegs, unter anderem auf dem Bostoner Marathon oder auf verschiedenen Uni- und Collegeveranstaltungen. Die US-Amerikaner sind von den rollenden Hotdogs einfach hin und weg und bejubeln diesen Werbecoup sogar mit einem Jingle: "Oh, I Wish I Were an Oscar Mayer Wiener“. Diesen gibt es bereits in 21 Versionen und gilt als Teil der US-Popkultur.

Mehr Infos zu dieser knackigen Idee der deutschen Auswandererfamilie findet ihr hier: http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/hot-dogs-von-oscar-mayer-autos-als-wurstbuden-in-den-usa-a-953490.html

In den USA haben Hotdogs Kultstatus, doch auch in Deutschland sind sie nicht wegzudenken. Mit einem knackigen Wiener Würstchen oder Frankfurter sowie ein paar Gurkenscheiben, Röstzwiebeln und Saucen sind sie einfach nur lecker und super für den kleinen Hunger zwischendurch. Wir haben bisher noch kein fahrendes Würstchen im Brötchen gesehen. Ihr etwa?

Mittwoch, 19. März 2014

Letzte Wurstbude vorm Äquator




Katharina Wieland Müller  / pixelio.de 
Bei Würsten fällt uns nicht sofort Singapur ein. Aber mit der „letzten Wustbude vorm Äquator“ beweist uns der Urösterreicher Erich Sollbock mit seinem Currywurststand mitten in China-Town von Singapur das Gegenteil. Zwischen asiatischen Ständen platziert, trumpft er mit deutschen Spezialitäten auf und lockt neugierige Touristen. Vor allem wenn er ruft: „Wüüürschtl! Wüüürtschtl!“ 

„Erich’s Würstelstand“ nennt sich die Würstchenbude und ist bei den Besuchern sehr beliebt. Neben Currywürsten gibt’s unter anderem auch deutsches und österreichisches Bier, Brezel, Leberkäse und viele weitere typisch deutsche Spezialitäten. Einfach ein Traum für alle Urlauber oder Auswanderer, wenn die Sehnsucht nach ihrem Heimatland sie übermannt. Und für die Einheimischen eine Gelegenheit deutsche Speisen zu probieren.

Warum ein Österreicher Currywurst in Singapur verkauft? Hier die Erklärung:

Der 52-jährige war nach seiner Auswanderung in der ganzen Welt unterwegs bis er in Asien blieb. Er war erst Küchenchef in einem thailändischen Hotel und stellte nebenbei selbst Wurst und Schinken her. 1997 zog Erich nach Singapur und ist seit 2004 stolzer Besitzer der Wurstbude in Chinatown. Da in Singapur nicht geschlachtet werden darf, wird das Fleisch aus verschiedenen Ländern importiert. Die Wurst für Erich’s Würstelstand produziert daher ein Unternehmen in Deutschland.

Geniale Idee wie wir finden. Falls ihr mal in Singapur sein solltet, stattet doch mal Erich’s Würstelstand einen Besuch ab. Über wurstbegeisterte Deutsche wird er sich sicherlich freuen.

Donnerstag, 13. März 2014

Wurst mal auf schweizerisch



Joujou  / pixelio.de
Deutschland ist das Wurstland Nummer 1.
Doch auch unsere Nachbarländer bieten knackige Würstchen – wie zum Beispiel die Schweizer. Unser Interesse hat diese Woche eine saisonale Schweizer Wurst geweckt, die aus einem Weinbaugebiet am Bielersee stammt: die Treberwurst.

Die Treberwurst ist eine über hundertjährige Spezialität und ganzer Stolz der Schweizer. Im Grunde genommen, ist die Wurst eine geräucherte Rohwurst aus Schweinefleisch. So weit so gut. Doch die Vorliebe lässt sich ganz leicht erklären: Jedes Jahr zwischen Januar und März wird am Weinbaugebiet am Bielersee der Wein gebrannt. Dabei wird die Gelegenheit genutzt, um die Würste in der Destillation von ausgepressten Weintrauben im Kessel zu garen. Bei dem Auspressen der Trauben bleibt nämlich der sogenannte Trester, oder auch Treber genannt, zurück – daher der Name Treberwurst. Dank des Naturdarms durchdringt intensiv das Weinaroma die Wurst.

Die Tradition ist auf die Weinbauer in den 1920er Jahren zurückzuführen, die lediglich nur ihre Pausenwurst aufwärmen wollten und diesen Weg als den einfachsten sahen. Nach und nach etablierte sich dieser Brauch - sie begannen Gäste zu empfangen und die Treberwurst anzubieten.

Was damals nur eine einfache Art war sich das Mittagessen aufzuwärmen ist heute DIE kulinarische Spezialität des Landes. Unser Tipp: Bei einem Besuch in der Schweiz während der Brennsaison darf ein Ausflug am Bielersee nicht fehlen!